Ankündigungen

solidarität kann man auch tanzen!

und die wahrscheinlich beste möglichkeit habt ihr dazu auf dem

edelweißpiratenfestival am 24.4.2010
halle 115 / wertheim


„edelweiß… wie?“

klingt traditionell – ist es auch!
hat aber nichts mit alpenverein oder oktoberfest zu tun.
edelweißpiraten waren eine gruppe kölner jugendlicher die sich kämpferisch und kreativ gegen die nazis gestellt haben und schließlich ermordet wurden.
in diesem sinne möchte auch das festival ein zeichen gegen rassismus, antisemitismus, homophobie, sexismus, staatliche repressionen setzen.

und zwar mit
holger burner
tut das not
feine sahne fischfilet
kurzer prozess
2:38
t-killas
schöne schaisse

also für jeden was dabei !

und warum jetzt solidarität?
der erlös kommt unteranderem genossinnen zu gute die aufgrund von verschiedenen aktionen opfer staatlicher repressionen wurde.

und warum wir das jetzt schon erzählen…
damit ihr unbedingt den tollen vorverkauf nutzt und dabei die möglichkeit auf tolle gewinne habt…
und zum richtigen einstimmen empfehlen dringenst die wunderschönen „still not loving police“-soli-buttons.



Bildungsstreik 2009 – do it again!

Seit 2 Wochen wird nun das Audimax der Uni Wien besetzt, viele andere Unis in Österreich haben sich bereits angeschlossen.
mehr aktuelle Infos.
Wir freuen uns sehr darüber, dass sich die Forderungen nicht nur in Richtung „Studiengebühren“ entwickelt haben sondern wesentlich weitreichender sind. So wird auch Sexismus & Rassismus in den Unis kritisiert.

Aus der BRD folgten zunächst S0li-erklärungen, nun haben Studis in Münster und Potsdam ebenfalls besetzt.

Aus dem besetzten Wiener Audimax erreicht uns folgendes Papier:

„Liebe Studentinnen und Studenten in Deutschland,

in Österreich sind die Unis besetzt. Wir sehen die Notwendigkeit, euch persönlich darüber zu informieren, was hier im Moment passiert, da in den Medien nicht vermittelt wurde, dass diese Proteste etwas Neues, nie Dagewesenes sind.

Dieser Protest wurde in einer völlig spontanen Solidarisierungs-Demonstration begründet, keine Studierendenvertretung oder Partei hat diese organisiert, rein aus dem Bewusstwerden der Bildungsproblematik heraus ist er entstanden und gewachsen. Diesen reinen Kern, diesen Motor, spüren wir hinter Allem, was hier geschieht. Die Studierenden aller Studienrichtungen haben sich spontan – ohne übergeordnete Organisation – zusammengefunden, um gegen die Studienbedingungen zu protestieren.
Das Ausmaß dieser Aktion ist der Beweis dafür, dass es sich um zentrale Anliegen handelt, die alle europäischen Studierenden persönlich betreffen. Wir protestieren, anders als es die Medien darstellen, zwar auch gegen die Entscheidungen der österreichischen Regierung, aber vor allem sind wir grundsätzlich mit europaweiten Tendenzen wie der Ökonomisierung der Bildung und der Entdemokratisierung der Bildungsinstitute nicht einverstanden. Dies sind länderübergreifende Probleme, an deren Lösung wir als Studierende nur dann beteiligt sein werden, wenn auch europaweit protestiert wird.
Der Wille zur Selbstbestimmung der Studierenden und der Lehrenden ist ein zentrales Elementdieser Bewegung in Österreich. Deshalb wurden Hörsaäle besetzt, in denen nun lebendige und konstruktive Diskussionen stattfinden, an denen sich alle Studierenden jederzeit beteiligen können. Es ist wichtig, dass nicht nur protestiert wird, sondern dass Diskussionsräume jenseits öffentlicher Institutionen und etablierter Plattformen geschaffen werden. In Österreich ist das bundesländerübergreifend bereits passiert. Die Diskussionen und Proteste hier werden anhalten und die Studierenden in Österreich warten auf ihre deutschen KommilitonInnen, um gemeinsame Probleme offenlegen zu können.
Am 05. November findet ein internationaler Protestag statt, als Warm-Up für eine Protestwoche unter dem Motto “Education is not for Sale”. Die Studierenden und SchülerInnen in Österreich unterstützen diesen Tag mit einer Großdemonstration.

Wir unterstützen jede/jeden einzelnen Studierenden, in Deutschland, in Europa und darüber hinaus, der mit seinem Bildungsystem unzufrieden ist.

Plenum des besetzten Audimax Wien.

http://unsereuni.at/ “

die Weiterverbreitung ist von den BesetzerInnen sowie von uns ausdrücklich erwünscht!
In der BRD wird wird in den nächsten Wochen, mit einem bundesweiten Demo am 17.11., wieder unten dem Motto Bildungsstreik demonstriert. Nehmt daran teil und solidarisiert euch mit den Studis in Österreich.
Es reicht nicht mehr nur Soli-Erklärungen zu verfassen, es ist Zeit kreativ zu werden und zu handeln.

Krise & Kapitalismus zum Hören

von oktober bis februar wird die FAU-initiative aschaffenburg verschiedene vortragsveranstaltungen ausrichten, auf denen sich unterschiedliche referenten mit den themen kapitalismus und krise befassen werden.
eine vielversprechende vorschau gibts schon hier.

18.7. /// soli-veranstaltung in WÜ /// repressionen bei bildungsstreik

bildungsstreik kriminalisiert!
am 17.6. fand nach der erfolgreichen bildungsstreikdemo in würzburg eine strassenblockade in der innenstadt statt. diese wurde nach 2 stunden von der polizei gewaltsam geräumt und es gab mehrere festnahmen unter anderem auch von mitglieder von linksjugend solid. die absurden anschludigungen gehen von nötigung bis zu versammlungsleiter einer illegalen versammlung.

solidarität zeigen!

es wird sehr wahrscheinlich zu einem prozess kommen. um die verhafteten nicht alleine zu lassen und vor allem um geld für die prozesskosten zu sammeln werden linksjugend solid und sds.dielinke dafür am 18.7.09 in würzburg eine solidaritäts-veranstaltung organisieren.

infos & musik!
am nachmittag/frühen abend wird es vorträge geben, u.a. zum bayrischen versammlungsgesetz und von der roten hilfe: wie man sich im falle einer konfrontation mit der staatsgewalt am besten verhält. im anschluss wirds eine party geben mit holger burner und anderen topacts. genaue infos zu ort und zeit folgen.

WÜ – 05 – 09 / Abschiebung verhindern – Gemeinschaftsunterkünfte schließen !

Am 5. September wird in Würzburg eine Demo gegen die Aufrechterhaltung der Gemeinschaftsunterkünfte und gegen Abschiebung geben.
Um 12 gehts am Hauptbahnhof los.

Im Vorfeld wird es dazu in den nächsten Monaten verschiedene Soliveranstaltungen geben.

Termine und Nähere Infos gibts hier

-> ab Morgen bundesweite Bildungsstreikwoche

Der Alltag in Bildungseinrichtungen wir von einem Leistungsdruck dominiert der viele Lernende krank macht, wenn sie überhaupt die finanzielle Möglichkeit hatten dieses Bildungsangebot irgendwie wahrzunehmen.
Wenn wir selbstbestimmt, ohne Zeit und Leistungsdruck, lernen dürften, wenn Bildung für jeden frei erreichbar wäre und wir unabhängig von Wirtschaftsheinis arbeiten könnten würde es so etwas wie eine Bildungsstreikwoche sicher nicht geben.
Da es aber noch nicht so ist, müssen wir alles daran setzen die Verhältnisse umzuwerfen, wir müssen uns mit anderen Menschen auf internationaler Ebene solidarisieren und wir müssen darauf bestehen, dass es anders geht.
Es wird sicher Rückschläge geben, da die Herrschenden Vernetzung oder gar Ungehorsam nicht gerne sehen, aber die stehen in keiner Relation dazu was wir mit unseren Forderungen verändern können.

Beteiligt euch diese Woche an den Protesten und geht am 17. Juni auf die Straße !

Bundesweite Infos hier, ansonsten bei den Asten oder SMVs in eurer Nähe.

V3 boykottieren – Atzen-DJs verjagen

Presseerklärung zum Auftritt der sexistischen „Atzen-DJs“

„Pornorapper #1“ in Aschaffenburg – natürlich nur zum Spaß!

Am 27.03.2009 werden „Frauenarzt“ und „Manny Marc“ in Aschaffenburg, im Club V3 auftreten.

Sie werden dort zwar nur als „Atzen“-DJs auflegen, jedoch sind sie in der Vergangenheit vor allem dadurch aufgefallen, dass sie Songs veröffentlichten in denen vor allem Frauen und Homosexuelle auf`s übelste und unterirdischste diskriminiert und herabgesetzt werden.
Nicht nur deswegen sind die Texte in Deutschland größtenteils auf dem Index sondern auch weil sie eindeutig rassistisch und fremdenfeindlich sind!
Frauen werden in den Stücken dieser Rapper, gerne als Prostituierte bezeichnet, an denen Mann sich nach Belieben sexuell ausleben und vergehen kann (vgl. „Komm Nutte laber nicht und leg dich auf mein Bett“ in Frauenarzt: „Lass dich gehen“).
Frauen haben, laut Songtexten, als einzigen Lebensinhalt ihre Geschlechtsteile zu zeigen und natürlich auch „zum Gebrauch“ der Männerwelt zu überlassen (vgl. „…Ficken! Mach‘ Dich nackig, zeig‘, was Du hast! Zeig‘ mir Deine Titten! …“ in Frauenarzt: „1, 2, 3, Oberkörper frei“ ).
„Frauenarzt“ beschreibt in seinen lyrischen Ergüssen Frauen als Ware, die keinen eigenen Willen besitzen (vgl. „Eine Frau ist ein Gegenstand und das teilt man gerne“ in Frauenarzt: „Teilen macht Spaß“). Sollte er trotzdem mal auf Widerstand treffen, nennt er Gewalt als legitimes Mittel (vgl. „… Wir fickten sie kaputt…“ in Frauenarzt: „Lied von 3 Nutten“).

„Frauenarzt“ selbst bezeichnet sich als Pornorapper und behauptet es wäre klar, dass er nur Spaß macht.

Die Linksjugend [`solid] Aschaffenburg/Miltenberg fordert, dass diesem und allen anderen Sexisten sofort die öffentliche Plattform entzogen wird.
Wir fordern, dass sich niemand mehr mit derart sexistischen und niveaulosen Parolen konfrontiert sehen muss.
Weiter fordern wir, diese Diskriminierung nicht als „Spaß“ oder gar „künstlerische Freiheit“ anzuerkennen sondern sie zu ächten!
Die Linksjugend [`solid] Aschaffenburg/Miltenberg fordert alle AschaffenburgerInnen und Nicht-AschaffenburgerInnen zum Boykott des Auftritts der Sexisten „Frauenarzt“ und „Manny Marc“ auf!

Diskriminierung auf Grund des Geschlechts bzw. der Sexualität oder Nationalität ist immer noch präsent – nicht nur im „Pornorap“- auch im Alltag!

Wehrt euch gegen Homophobie, Fremdenhass, Rassismus und Frauenfeindlichkeit!

Kapitalismus überwinden – Aktionstag am 28.3. nutzen !

Neben sozialen Bewegungen, Parteien, Autonomen Gruppierungen, Sozialen Netzwerken und Gewerkschaften rufen auch wir, linksjugend [’solid] – AB – MIL, zur Teilnahme an den Demos am 28.3. In Frankfurt am Main und Berlin auf.

Wann wenn nicht jetzt ?

Jetzt – in einer Zeit in der der Kapitalismus erneut auf ganzer Linie versagt.
Jetzt – in einer Zeit in der Rufe nach Vergesellschaftung der Banken unüberhörbar werden.

Und wer wenn nicht wir ?
Wir – die jeden Aktienboom nur den Nachrichten entnehmen und nicht erleben.
Wir – die jede Rationalisierungsmaßnahme, zum Ausbau des Gewinns, am härtesten spüren.
Wir – die Kredite aufnehmen müssen um uns bilden zu können.

Wir werden nicht die sein die alles wieder grade biegen!

Freiheit durch Sozialismus ! Für einen demokratischen Sozialismus !

Banner 28maerz.de

Aufruf vom Bündnis 28maerz.de

„Wir zahlen nicht für eure Krise ! Für eine solidarische Gesellschaft !“

Aktionstag zum Welt-Finanz-Gipfel (G20), im Rahmen der globalen Aktionswoche gegen Krise und Krieg:
Bundesweite Demonstrationen in Berlin und Frankfurt/Main

Der Kapitalismus steckt in seiner schlimmsten Krise seit 1929. Sie hat verschiedene Gesichter: die Beschleunigung des Klimawandels, Kriege um den Zugang zu Rohstoffen, Hungerrevolten, Finanzmarkt-Crash und Rezession. Ausgehend von den Industrieländern wird auch der globale Süden hart getroffen, weil noch weniger Mittel für Klimaschutz und Entwicklung bleiben, und weil die globale Konkurrenz um Märkte und Profit noch brutaler zu werden droht. Millionen Menschen verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnungen und ihre Lebensperspektiven.

Zeit für Systemwechsel – Für eine solidarische Gesellschaft

Die Entfesselung des Kapitals und der erpresserische Druck der Finanzmärkte haben sich als zerstörerisch erwiesen. Ein anderes Weltwirtschaftssystem ist nötig. Eines, das Mensch und Natur dient; das auf den Prinzipien globaler Solidarität, ökologischer Nachhaltigkeit und demokratischer Kontrolle aufbaut. Dazu gehört, dass Bildung, Gesundheit, Alterssicherung, Kultur und Mobilität, Energie, Wasser und Infrastruktur nicht als Waren behandelt werden, sondern als gesellschaftliche Leistungen, die allen Menschen zur Verfügung stehen müssen.

Die Reichen und Profiteure sollen zahlen

Wir wollen, dass die Verursacher der Krise zur Kasse gebeten werden. Das globale private Geldvermögen hat im Jahr 2007 die Summe von 105 Billionen Dollar erreicht und ist in acht Jahren um 50 % angestiegen. Das ist das Ergebnis einer massiven Umverteilung von Unten nach Oben, von Süd nach Nord, von den BezieherInnen von Lohn- (Ersatz-)einkommen zu den Kapital- und Vermögensbesitzern. Den Banken und Fonds war kaum ein Risiko zu groß im Kampf um die höchsten Renditen. Etwa ein Tausendstel der Weltbevölkerung hat davon besonders profitiert. Die Milliarden, die jetzt zur Sanierung des Finanzsektors ausgegeben werden, dürfen nicht auf Kosten der großen Mehrheit gehen. Wir werden nicht hinnehmen, dass Beschäftigte, Erwerbslose, RentnerInnen, SchülerInnen oder Studierende die Zeche zahlen! Genauso wenig darf die Krise auf die Länder des Südens oder die Umwelt abgewälzt werden.

Wir überlassen den Herrschenden nicht das Feld

Der Welt-Finanzgipfel der G20 setzt auf alte Strukturen und Machtverhältnisse.
Die Regierungsberater, Wirtschaftsvertreter und Lobbyisten sind nicht vor Scham im Boden versunken, sondern betreiben weiter ihre Interessenpolitik. Um Alternativen durchzusetzen, sind weltweite und lokale Kämpfe und Bündnisse (wie z.B. das Weltsozialforum) nötig – für soziale, demokratische und ökologische Perspektiven. Die Demonstrationen am internationalen Aktionstag zum G20-Gipfel sind erst der Anfang.

Menschen vor Profite

Wir demonstrieren für Sofortmaßnahmen, die den Opfern der Krise helfen,
aber gleichzeitig den ökologischen und demokratischen Umbau der Wirtschaft
vorantreiben – als Schritte auf dem Weg in eine solidarische Gesellschaft:
• Für umfangreiche Investitionsprogramme …
… in Bildung, Umwelt- und Klimaschutz, öffentliche Infrastruktur und Gesundheit.
• Für einen sozialen Schutzschirm für Beschäftigte, Erwerbslose und RentnerInnen: armutsfester gesetzlicher Mindestlohn. Weg mit Hartz IV und Agenda 2010, für sofortige Erhöhung des Eckregelsatzes – existenzsichernd und ohne Sanktionen gegen Erwerbslose. Weg mit der Rente mit 67, für armutsfeste Renten ohne Lebensarbeitszeitverlängerung. Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnverzicht statt Massenentlassungen und Arbeitslosigkeit. Die notwendige Konversion z.B. der Automobilindustrie darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten stattfinden
• Dafür, dass die Profiteure die Kosten der Krise bezahlen: Mit einer Sonderabgabe auf große Vermögen, und einer Millionärssteuer. Der Bankenrettungsfonds muss von den Banken finanziert werden. Eine “Bad Bank”, die lediglich die Verluste sozialisiert, darf es nicht geben.
• Für die demokratische Ausrichtung von Wirtschaft und Banken. Der private Bankensektor muss gesellschaftlich kontrolliert und am öffentlichen Interesse orientiert werden. Die Steueroasen sind endlich zu schließen; Banken, die dort arbeiten müssen bestraft werden. Das weltweite Finanzsystem muss reguliert und demokratisch kontrolliert werden. Hedgefonds und andere spekulative “Instrumente” sind zu verbieten. Betriebe, die öffentliche Finanzhilfe bekommen, dürfen nicht entlassen. Die Beschäftigten brauchen Veto-Rechte bei grundlegenden wirtschaftlichen Entscheidungen. Das politische Streikrecht muss für alle gelten.
• Die Krise darf nicht auf die Menschen des globalen Südens und die Natur abgewälzt werden. Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe und den weiteren Raubbau sind überfällig und müssen schnell umgesetzt werden. Geld zur Bekämpfung der Armut und für solidarische Entwicklung der Welt muss zur Verfügung gestellt werden. Die Liberalisierung von Finanzmärkten und Handel ist zu stoppen und zurückzunehmen.

BLOCK NATO – Infoveranstaltung am 26. März

WAS? BLOCK NATO – Infoveranstaltung mit Thomas Mitsch von der Informationsstelle Militarisierung e.V.

WANN? 26. März / 19 Uhr

WO? Café OASE

WARUM? Die NATO feiert vom 1.-4. April in Straßburg und BadenBaden ihren 60. Geburtstag.
Für uns steht die NATO aber für die militärische Aufrechterhaltung einer ungerechten Weltwirtschaftsordnung, deshalb sagen wir

NEIN zu NATO
NEIN zu Krieg

die Veranstaltung wird sich mit den Gegenprotesten zur Geburtstagssause beschäftigen und hoffentlich viele animieren nach Straßburg zu fahren und mitzuhelfen, dass die Party ins Wasser fällt !

Mehr Infos & Mitfahrgelegenheiten:

17.8. – Beckstein kommt !

Am Sonntag kommt der Herr Ministerpräsident ab 19 Uhr in die Stadthalle Aschaffenburg.
Wer keine Lust hat sich sein Gequake anzuhören sollten sich unbedingt VOR der Stadthalle einfinden!
Dort wird es ab 18 Uhr eine Gegenkundgebung des AK VersammlungsFREIHEIT geben.

der AK gab folgende PM raus:

Kundgebung für echte Versammlungsfreiheit

Am Sonntag den 17. August 2008 wird der Bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein in der Aschaffenburger Stadthalle eine Wahlkampfveranstaltung abhalten. Aus diesem Anlass wird der „Arbeitskreis VersammlungsFREIHEIT“ auf dem Marktplatz eine Kundgebung unter dem Motto „Für eine echte VersammlungsFREIHEIT – gegen Überwachungswahn“ durchführen. Sie wird um 18 Uhr beginnen und in verschiedenen Redebeiträgen jene Regelungen und Gesetze thematisieren, die in letzter Zeit eingeführt wurden und bürgerliche Freiheiten einschränken.

Als ehemaliger bayerischer Innenminister trug Beckstein in den letzten Jahren maßgeblich zum Abbau der Grundrechte und zum Ausbau der staatlichen Überwachungmöglichkeiten bei. Das von der CSU regierte Bayern spielt dabei in der Bundesrepublik eine Vorreiterrolle bei der Diskussion und Umsetzung neuer Überwachungsgesetze, sei es aktuell bei der Einschränkung der Versammlungsfreiheit, der Online-Durchsuchung oder dem Erfassen von KFZ- Kennzeichen per Video – um nur einige Maßnahmen aufzuzählen, die unter dem Vorwand der „Terrorismusbekämpfung“ eingeführt wurden bzw. werden sollen, jedoch letztendlich die Freiheit und den Schutz der Privatsphäre aller Bürger erheblich beeinträchtigen.

Gegründet hat sich der Arbeitskreis nach einer Kundgebung gegen das neue Versammlungsgesetz am 28. Juni 2008 in Aschaffenburg. Er setzt sich aus Einzelpersonen aus Organisationen, die an der Vorbereitung und Durchführung dieser Kundgebung beteiligt waren, zusammen. Auch wenn das Gesetz mittlerweile verabschiedet wurde, sehen wir dringenden Diskussions- und Handlungsbedarf. Wir wollen keine Gesellschaft der Angst, der Überwachung und der staatlichen Kontrolle.
Deshalb fordern wir den Stop der „inneren Aufrüstung“ und eine unabhängige Überprüfung aller bisher beschlossenen „Sicherheitsgesetze“, vor allem aber eine öffentliche Diskussion – denn diese Entwicklung geht alle an und findet trotzdem erstaunlich wenig Echo in den Medien.




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: