Lena for president?!

Turbulente Tage.
Eurokrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Wetterkrise – überall kriselts.
Der Fußballnationalmannschaft der Herren geht der Arsch auf Grundeis. Erst der Kapitän, dann
andere Spieler, fallen verletzt aus und können somit bei der WM in Südafrika nicht mitkicken.
Echt schlimm.

Roland Koch kündigt (viel zu spät) seinen Rücktritt an und düpiert somit öffentlich seine Partei- vorsitzende. Wie furchtbar.

Am Samstag gewann dann Lena für die BRD den Grand Prix, fast ganz Deutschland versinkt fähnchenschwenkend im Jubel. (Wie gut dass fast jeder schon so ein tolles, schlecht brennendes Fähnlein auf seinem Autodach hat). In Hannover wird sie von über 15000 Fans empfangen und gefeiert. Endlich hat mal jemand den Evergreen „Ein bisschen Frieden“ vom Thron gestoßen.

Denn mit dem Frieden ist es in der BRD nicht mehr weit her.
Der Bundeshorst sagte am 22. Mai:
„Allerdings müsse Deutschland mit seiner Außenhandelsabhängigkeit zur Wahrung seiner Interessen im Zweifel auch zu militärischen Mitteln greifen. Als Beispiel für diese Interessen nannte Köhler ‚freie Handelswege‘. Es gelte, Zitat ‚ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auf unsere Chancen zurückschlagen‘ und sich somit negativ auf Handel und Arbeitsplätze auswirkten.“

Diese Äußerung ist eine offensichtliche Missachtung des Völkerrechts durch Herrn Köhler, der dadurch gleichzeitig sein Amt und das Ansehen der Bundesrepublik nachhaltig geschädigt hat. Der Bundespräsident propagiert damit Krieg als bundesdeutsches Mittel zur Durchsetzung wirtschaftli-cher Interessen.

Nur konsequent, dass er abtritt. Aber seine Begründung finden wir echt lustig. Er begründet seinen Abgang mit Pippi in den Augen damit, dass „diese Kritik jeder Rechtfertigung entbehrt. Sie lässt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen.

Hallo?! Erst denken, dann reden, lieber Bundeshorst. Unbequem wollte er sein und parteiübergrei-fend kritische Akzente setzen. Soweit die Theorie. In der Praxis glänzte er mit Schweigen und wenn er mal was sagte, so klang das meist eher unbeholfen.
Und jetzt spielt er die beleidigte Leberwurst? Sehr bedenklich.

Ehrlich, authentisch und volksnah – so wird er von den meisten Bundesbürgern gesehen. Daran sieht man mal wieder, wie wenig die Bundesbürger reflektieren.

Nach dem überraschenden Rückzug von Koch, jetzt der Rücktritt von Köhler. Man könnte es auch zynisch betrachten und sagen „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“.. ;-)

Ach wie gut dass wir jetzt noch die Lena haben.
Unsere Favoritin für das höchste Amt im Staate steht fest.
Wir sind ganz klar für Lena.
LENA! LENA! LENA!


1 Antwort auf “Lena for president?!”


  1. 1 Mapec 04. Juni 2010 um 15:13 Uhr

    Lena? Dazu gibt es noch mehr interessante Kommentare. Bitteschön:

    http://mapec.blogsport.de/2010/05/31/lena-zeitgeist/

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